Zimmer emFieldPro
Hochenergie-Induktionstherapie
Die Hochenergie-Induktionstherapie ist ein modernes physikalisches Therapieverfahren, bei dem ein elektromagnetisches Feld eingesetzt wird, um Muskel- und Nervengewebe gezielt zu stimulieren. Die Behandlung erfolgt ohne direkten Hautkontakt mit dem Applikator.
Je nach gewählter Einstellung und Behandlungsziel kann das Verfahren zur Beeinflussung der Muskelaktivität, zur Schmerzlinderung und zur Unterstützung der funktionellen Rehabilitation eingesetzt werden. Die Intensität und Dauer werden individuell an den Patienten und den jeweiligen Befund angepasst.
Die Therapie kann eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Physiotherapie sein, insbesondere wenn Beschwerden mit Bewegungseinschränkungen, muskulären Funktionsstörungen oder Schmerzen einhergehen. In Verbindung mit gezielten Bewegungsübungen und aktiven Behandlungsmethoden kann sie in ein ganzheitliches Therapiekonzept eingebunden werden.
Zimmer Stoßwellentherapie
Die Stoßwellentherapie ist ein physikalisches Behandlungsverfahren, bei dem mechanische Druckimpulse über ein spezielles Handstück in das betroffene Gewebe übertragen werden. Sie wird vor allem bei bestimmten länger bestehenden Sehnenbeschwerden und schmerzhaften Gewebeveränderungen eingesetzt.
Durch die gezielte Anwendung werden lokale mechanische Reize gesetzt, die biologische Gewebereaktionen anregen können. Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu reduzieren und die Belastbarkeit des betroffenen Bereichs schrittweise zu verbessern.
Vor der Behandlung werden die Beschwerden und der betroffene Bereich genau untersucht. Anschließend werden die Behandlungsparameter individuell festgelegt. Je nach Krankheitsbild kann eine Serie mehrerer Sitzungen sinnvoll sein. Die Stoßwellentherapie wird bei Bedarf mit aktiven Übungen und einer angepassten Belastungssteuerung kombiniert.
PHYSYS Poline
Ultraschall-, Elektro- und Kombinationstherapie
Das PHYSYS Poline vereint unterschiedliche physikalische Therapieverfahren in einem Gerät. Dazu gehören Ultraschalltherapie und Elektrotherapie, die abhängig vom individuellen Beschwerdebild einzeln oder – sofern technisch vorgesehen – in Kombination eingesetzt werden können.
Bei der Ultraschalltherapie werden mechanische Schwingungen über einen Behandlungskopf auf das Gewebe übertragen. Die Elektrotherapie arbeitet mit elektrischen Strömen, die je nach Stromform beispielsweise zur Schmerzlinderung oder zur gezielten Muskelstimulation eingesetzt werden.
Die Auswahl des Verfahrens richtet sich nach dem physiotherapeutischen Befund, den Beschwerden und dem Behandlungsziel. Die physikalische Therapie kann helfen, die Voraussetzungen für Bewegung und aktive Übungen zu verbessern und eine weiterführende physiotherapeutische Behandlung sinnvoll zu ergänzen.
Recovery 12
Apparative intermittierende Kompressionstherapie
Die apparative intermittierende Kompressionstherapie arbeitet mit speziellen Manschetten, die mehrere einzeln gesteuerte Luftkammern enthalten. Diese werden in einer festgelegten Abfolge gefüllt und wieder entleert. Dadurch entsteht ein rhythmischer Druck auf die behandelten Körperbereiche, der den venösen und lymphatischen Flüssigkeitstransport unterstützen kann.
Die Behandlung kann je nach Ausstattung und individueller medizinischer Eignung sowohl an den Beinen als auch an den Armen durchgeführt werden. Sie kommt insbesondere als ergänzende Maßnahme bei ausgewählten Schwellungszuständen und im Rahmen geeigneter Behandlungskonzepte bei Lymphödemen infrage. Auch bei Lipödemen kann eine Kompressionsbehandlung Bestandteil eines individuell abgestimmten Therapiekonzepts sein.
Dabei ist die Unterscheidung wichtig: Ein Lymphödem entsteht durch eine Störung des Lymphtransports, während das Lipödem eine chronische Fettverteilungsstörung ist, die unter anderem mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit verbunden sein kann. Eine apparative Kompression kann bei geeigneten Patienten Schwellungen und Beschwerden unterstützen, beseitigt jedoch nicht die zugrunde liegende Fettverteilungsstörung.
Je nach Diagnose kann die Anwendung mit manueller Lymphdrainage, einer geeigneten Kompressionsversorgung und weiteren Maßnahmen kombiniert werden. Vor der Behandlung müssen die medizinische Eignung und mögliche Gegenanzeigen geprüft werden.
SonoEye P2
Mobiles Ultraschallsystem
Das SonoEye P2 ist ein mobiles Ultraschallsystem zur bildgebenden Darstellung von Körperstrukturen. Mit dem handlichen Ultraschallkopf können ausgewählte Gewebe wie Muskeln, Sehnen und weitere Weichteilstrukturen in Echtzeit sichtbar gemacht werden.
Die Ultraschallbilder können die physiotherapeutische Befundaufnahme ergänzen und dabei helfen, bestimmte Strukturen genauer zu beurteilen. Sie können außerdem die Planung geeigneter Behandlungsmaßnahmen und – bei entsprechender Indikation – die Verlaufskontrolle unterstützen.
Der Vorteil des mobilen Systems liegt in seiner flexiblen Anwendung und der unmittelbaren Darstellung der untersuchten Strukturen. Die Ultraschalluntersuchung ersetzt keine erforderliche ärztliche Diagnostik, kann aber im Rahmen der jeweiligen Qualifikation eine wertvolle Ergänzung der physiotherapeutischen Untersuchung darstellen.
Wichtig ist die klare Abgrenzung: Das SonoEye P2 dient der bildgebenden Untersuchung und nicht der therapeutischen Ultraschallbehandlung.